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Aktuelle Informationen:

Ja, das Gerücht stimmt, wir prüfen gerade, wie wir in den hinteren Räumlichkeiten der Tanzschule Wohnraum für Geflüchtete erschaffen können.

Diese Information haben wir erstmal zurückgehalten und keine öffentliche Stellungnahme abgegeben, weil wir natürlich als allererstes die Infrastruktur dafür herrichten und die Organisation auf die Beine stellen müssen. Diese Info ist jedoch durchgesickert und allein heute haben uns 30 Anrufe erreicht von Menschen, die helfen und spenden wollen. Diese Solidarität ist rührend.

Dennoch muss ich hier erstmal auf die Bremse treten und möchte gerne kurz erklären, was unsere 4 aktuellen Herausforderungen sind und weshalb wir momentan weder Essen, noch Matratzen benötigen.

1. Das Wichtigste vorweg: Wir brauchen als erstes ein Badezimmer, das wir Stand heute noch nicht haben. Wir sind ja eine Tanzschule und kein Hotel, auch, wenn wir über eine geräumige Küche verfügen und viel Raum haben. Aber ohne eine richtige Dusche kann man keine Unterbringung ermöglichen, weshalb das der erste Punkt ist, an dem wir mit Hochdruck arbeiten. Ein Badezimmer kostet natürlich Geld, man kann es aber nicht über Spenden finanzieren, was uns heute und gestern sehr oft angeboten wurde.

Das ist ja eine Renovierungsarbeit und die werden wir im engsten Kreis privat stemmen. Ein Badezimmer entsteht nicht über Nacht, aber wir sind schnell.

2. Wir brauchen einen Ansprechpartner, der in der Nacht vor Ort ist, der russisch, englisch und deutsch spricht, einen Tanzschulschlüssel bekommt und einfach gesagt erklärt: "So funktioniert die Küche, so die Sicherung, da ist der Netto und hier die nächste Apotheke".

Wir stehen mit 3 Personen aus der Ukraine in Kontakt, die bereits ihre Hilfe zugesagt haben. Ziel muss sein, auch eine längerfristige, unkomplizierte Unterbingung gewährleisten zu können, denn wer kann heute schon sagen, was morgen ist und wir können ja schlecht sagen "gute Nacht, wir schließen euch jetzt ein, bis morgen 14 Uhr.".

Wir brauchen zu deutsch eine unkomplizierte Möglichkeit, dass die Menschen gehen und kommen können wie sie wollen und nicht wie es die Öffnungszeiten der Tanzschule zulassen.

3. Die Grundfinanzierung muss gesichert sein. Um das mal eben zu erklären: Jemand, der heute aus der Ukraine hierher kommt, gilt als Tourist und nicht als Asylant, der Geld für die Selbstversorgung staatlich erhält. Erst nach der Registrierung in Speyer ändert sich das. Hier geht es auch um die Koordination und den Transport.

Wir stehen in Kontakt mit Land und Stadt.

Privat finanzieren ist nur begrenzt möglich und da sind die Reccourcen natürlich knapper. Ganz klar ist dabei auch: Kranke und Verletzte können und dürfen wir nicht aufnehmen. Auch hier ist Speyer die Anlaufstelle. Wir können durch die engen Kontakte und unsere russischen und ukrainischen Freunde hier vermitteln und das machen wir auch.

4. Jetzt wird es bereits einfacher: Eine Person, die sich in der Region auskennt und Erfahrung hat, hilft bei der Organisation von Verpflegung und Hygieneartikeln; eine Person, die, sobald wir Spenden entgegennehmen, Buch führt und für Transparenz nach außen sorgt, was mit Spendengeldern geschieht.

Auch das stemmen wir aus den eigenen Reihen.

Jetzt ist erst der Moment gekommen, an dem wir Matratzen und Vergleichbares brauchen und sobald dieser Punkt erreicht ist, melden wir uns auf jeden Fall mit einer Checkliste zu Wort.

Wir sind auf jeden Fall überwältigt von der Hilfsbereitschaft, die uns entgegenkommt. Es ist rührend, wie man hier in Zeiten der Krise zusammensteht.

Es tut uns leid, wenn wir nicht jeden Anruf entgegennehmen können, wie gesagt, eigentlich wollten wir alles für uns behalten, bis wir einsatzbereit sind. Wir sind dran.

Mit Liebe

Gerrit Sürder und Peter Englert